Irgendwann dachten wir uns: Eigentlich ist es viel zu schade, dass dieses Spiel kaum jemand kennt

Spielen

Dieses Spiel wird in unserer Familie schon seit Jahrzehnten gespielt. Woher es ursprünglich kommt? So ganz genau weiß das heute niemand mehr.

Die einen sagen, unser Opa hätte es mitgebracht. Andere erinnern sich daran, es irgendwann im Skiurlaub kennengelernt zu haben. Sicher ist nur: Es war irgendwann da – und ist seitdem nie ganz verschwunden.

Mal wurde es mit der Familie gespielt, mal mit Freunden und in unserer Jugend sogar auf Partys mit bis zu 15 Leuten. Zugegeben: So eine Runde konnte dann auch mal den ganzen Abend dauern.

Und dann wurde aus einer Idee ein Spielblock

Anfang 2026 saßen wir mal wieder in kleiner Runde mit Familie und Freunden zusammen. Irgendwann am Abend holten wir unser altes Spiel hervor – und stellten wieder einmal fest, wie viel Spaß es eigentlich macht. Und wie erstaunlich es ist, dass wir bis heute niemanden getroffen haben, der es kannte.

Also entstand ziemlich spontan die Idee:

Warum zeichnen wir die Spielpläne nicht einfach selbst und machen einen richtigen Spielblock daraus?

Am nächsten Tag gingen tatsächlich schon die ersten Anfragen an Druckereien raus. Gleichzeitig fingen wir an, eigene Strecken zu zeichnen. Und plötzlich kamen immer mehr Ideen dazu: neue Wege, neue Hindernisse, neue Regeln. Das Entwerfen machte uns so viel Spaß, dass irgendwann klar war:

Wir ziehen das jetzt einfach durch.

Aus der Idee mit der Druckerei wurde schließlich der Entschluss, auch die Herstellung selbst in die Hand zu nehmen und jeden Block von Hand zu binden. Und aus den ersten Entwürfen wurden nach und nach immer mehr Strecken – bis schließlich die 15 übrig blieben, die uns am besten gefielen.

Und jetzt, einige Monate, viele Entwürfe und wahrscheinlich noch mehr verworfene Ideen später, ist er tatsächlich fertig:

Unser eigener Spielblock.

Ein Spiel, das uns schon so lange begleitet – jetzt zum Weitergeben.

Beim Zeichnen eigener Strecken